Sie wirken entspannend und lockern so den Körper, ermöglichen es aber auch, die erogenen Zonen des Partners zu entdecken und dadurch die Beziehung zu vertiefen. Doch viele Paare wissen nicht, wie sie anfangen sollen . Wie bekommt man eine Partnermassage?
Ein sensibles Vorgehen ist der Schlüssel
Hausmassagen eignen sich für Paare, die sich einander öffnen möchten. Es handelt sich dabei nicht um einen sexuellen Akt im herkömmlichen Sinne. Viel wichtiger ist es, die erogenen Zonen des Partners zu entdecken.
Während der Massage werden Sie beide individuelle Lustgefühle und die erogenen Zonen Ihres Partners und Ihre eigenen wahrnehmen. Durch die Berührungen entsteht eine Verbindung zueinander, und die Kommunikation öffnet sich nicht nur im Bereich intimer Erfahrungen.
Scheuen Sie sich nicht, Ihre Gefühle auszudrücken . Bei einer erotischen Massage geht es nicht nur um körperliche Erfahrung. Selbst bei professionellen Massagen fließen manchmal Tränen im Zusammenhang mit dem Orgasmus. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre eigenen Gefühle sowie die Ihres Massagepartners auszudrücken.
Tipps für erotische Massagen zu Hause
Wie genießt man eine Massage zu Hause? Nehmen Sie sich ausreichend Zeit . Lassen Sie sich Zeit, es ist kein Wettlauf. Ziel der Massage ist definitiv nicht der Orgasmus, sondern das gemeinsame Erleben von Intimität. Wenn Sie wenig Zeit haben, verschieben Sie die Massage lieber.
Während der Massage nimmt einer der Partner eine unterwürfige Rolle ein und gibt sich dem anderen hin. Die gegenseitige Nacktheit trägt dazu bei, Grenzen abzubauen, indem der Massierende seinem Partner die eigene Verletzlichkeit bewusst macht.
Vergiss keinen Körperteil . Wie beim Orgasmus sind die Genitalien nicht das Wichtigste. Massiere Brust, Bauch, Füße und andere erogene Zonen – aber jeder ist anders. Wenn dein Partner die Massage eines bestimmten Körperteils nicht mag, dränge ihn nicht dazu.
Kommunikation ist der Schlüssel
Experten empfehlen Kommunikation durch Berührung. Beschränken Sie die Worte auf ein Minimum . Dadurch spürt der massierende Partner die Lust des anderen viel intensiver. Vergessen Sie aber nicht die Kommunikation. Der empfangende Partner sollte seine Rolle kennen und wissen, dass er die Massage jederzeit beenden kann.
Zum Schluss sollten Sie mit Ihrem Atem arbeiten . Warmer Atem auf einem unbedeckten Nacken wirkt stark aphrodisierend. Nutzen Sie als Massagepartner jeden Teil und jede Regung Ihres Körpers. Ebenso wichtig ist die Atmung der massierten Person. Das Atmen in Brust, Bauch oder Leiste erzeugt unterschiedliche Empfindungen.
Eine erotische Massage zu Hause kann die Grenzen zwischen Partnern überwinden und hat schon so manche Ehekrise gelöst. Wenn Sie nicht wissen, wie es geht, besuchen Sie gemeinsam ein Paarmassagestudio. Dort lernen Sie die Grundlagen, die Sie dann zu Hause nach Ihren eigenen Vorlieben vertiefen können.




