In der Antike waren Medikamente rar und nur den Reichen zugänglich. Daher suchten Ärzte und Heiler nach natürlichen Heilmitteln. Sie erkannten, dass sich bei widrigen Wetterbedingungen das Chi in unseren Muskeln staut und uns krank, müde und gestresst macht. Um Heilung zu ermöglichen, musste dieses Chi abgebaut werden. Eine Möglichkeit hierfür war eine langsame und wohltuende Massage. Dadurch konnten Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht werden, was zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden führte.
Tantra beschränkt sich nicht nur auf sexuelle Befriedigung.
Jahrhundertelang hatten wir das Glück, über eine Fülle von Medikamenten zur Schmerzlinderung und Krankheitsvorbeugung zu verfügen, doch dies hat die Nachfrage nach Tantramassagen nicht geschmälert. Tantramassagen erfreuen sich weltweit immer größerer Beliebtheit bei vielen Männern, die die Dienstleistungen erotischer Massagesalons in Anspruch nehmen – doch das wirft die Frage auf: Muss eine Tantramassage immer sexuell sein?
Um es kurz zu machen: Die Antwort lautet nein. Obwohl viele glauben, dass Tantramassage ein Synonym für Sex geworden ist, ist das keineswegs der Fall. Tantramassage enthält zwar keine sexuellen Elemente, aber diese können natürlich eine angenehme Bereicherung sein.
Die moderne tantrische Lehre besagt, dass der Körper ein Tempel ist und verehrt werden sollte – eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Massage. Um den Respekt zu zeigen, der dem menschlichen Körper gebührt, wird die Massage vollständig unbekleidet durchgeführt. Sie fragen sich nun wahrscheinlich, warum die tantrische Massage oft (aber nicht immer) die Stimulation der erogenen Zonen beinhaltet?
Lingam und Yonni
Andere tantrische Lehren besagen, dass Lingam (Penis) und Yonni (Vagina) das Zentrum des Lichts und der heiligste Ort des menschlichen Körpers sind. Daher konzentriert sich der Tantra hauptsächlich auf Lingam und Yonni.




